Die
Freiwillige Feuerwehr Kunow wurde im Jahre 1921 von rund 20 Bürgern
gegründet. Zur Brandbekämpfung stand eine Handdruckspritze zur Verfügung,
wofür das Gut im Einsatzfall die Zugpferde bereitstellte. Des weiteren
besaß die Feuerwehr einen Übungsturm im Dorf. Nach dem Ende des
2.Weltkrieges begann auch der Wiederaufbau der Kunower Wehr. Großen Anteil
daran hatten die Kameraden Rudolf Hammerschmidt und Willi Müller.
Bereits 1952 hatte die Wehr wieder 22 aktive Mitglieder. Bis 1954 war in
Kunow immer noch eine Handdruckspritze im Einsatz, welche dann durch eine
Tragkraftspritze und einen offenen TSA ersetzt wurde. 1960 erhielt man
wiederum einen neuen TSA. Einen großen Teil der Arbeit innerhalb der Wehr
nahm zu dieser Zeit der Vorbeugende Brandschutz ein. So wurden
beispielsweise Brandschutzkontrollen, Sicherheitswachen und
Informationsveranstaltungen für die Einwohner durchgeführt. Ende der 70er
Jahre sank die Mitgliederzahl von 31 auf 21 Mitglieder im Jahr 1979.
Daraufhin begann man wieder verstärkt junge Leute für die Feuerwehr zu
werben. Dadurch konnte die Stärke der Wehr bis ca. 1985 wieder
stabilisiert werden. Mit der Wiedervereinigung beider deutscher Saaten
änderten sich viele Dinge im alltäglichen Leben, an die sich die Bürger
erst gewöhnen mussten, welche auch die Aktivitäten in der Wehr stark
einschränkten.
Mit
der Eingemeindung von Kunow in die Stadt Schwedt 1993 wurde die Kunower
Wehr zum Löschzug 5 der FF Schwedt/O.. Einige Zeit später konnte man 15
neue Mitglieder gewinnen, der Löschzug formierte sich neu.