Ende
der 60er / Anfang der 70er Jahre wurde Schwedt mehr und mehr ausgebaut. So
entstanden die Stadtteile „Talsand" und „Waldrand". Mehr Wohnungen
bedeutete mehr Menschen, neue Arbeitsplätze wurden geschaffen. Gegenüber
der beiden neuen Stadtteile wurden beispielsweise mehrere Großunternehmen
errichtet.
Um
den Brandschutz in dem neu entstandenen Industriegelände, aber auch in den
neuen Stadtteilen zu gewährleisten, wurde 1978 in der Schuhfabrik, in
einer Garage, ein Löschfahrzeug LF 16 stationiert, 15 Kameraden zählte die
Kommandostelle.
Im
Mai 1981 fand dann die Übergabe des neuen Gerätehauses an der
Werner-Seelenbinder-Straße, wonach auch der Standort benannt wurde, statt.
Den Mitgliedern der Kommandostelle standen nun ein LF 16 S4000 und ein TLF
16 W50 zur Verfügung. Die übernommenen Räumlichkeiten sind mit allem
Komfort eingerichtet, beispielhaft ist der große Versammlungsraum. Die
Arbeitsgemeinschaft „Junge Brandschutzhelfer", vorher in einer Oberschule
untergebracht, arbeitete ab 1981 in der Wehr mit.
Den
Namen „Löschzug Bäckerstraße" erhielt der Standort im Zuge der
Neuformierung der Feuerwehr Schwedt/Oder im Jahr 1990. Aufgrund der
massiven Hochhausbebauungen im Einsatzbereich wurde, nach Neubeschaffung
einer Drehleiter, 1995 die ältere zweite DLK der Schwedter Wehr in diesem
Löschzug stationiert.