Die
Freiwillige Feuerwehr Hohenfelde wurde im Jahr 1928 im Ort gegründet. Dem
Wirkungsbereich Schwedt, unter Wirkungsbereichsleiter Erich Jäger, gehörte
sie ab 1958 an. Ein Scheunenbrand, in der Moritzstraße 15, 1967 wurde zur
Bewährungsprobe der Hohenfelder Wehr. Im April 1968 fand erstmalig eine
Wehrleitertagung des Wirkungsbereiches Schwedt in der damaligen „Konsum"-Gaststätte
Hohenfelde statt, wobei ein Thema die gegenseitige Unterstützung bei
Einsätzen war. In die Praxis umgesetzt werden musste dies erstmalig bei
einem Mietenbrand im August des gleichen Jahres. Kameraden aus Kunow und
Schwedt unterstützten bei den Löscharbeiten, welche sich über Stunden
hinzogen.
Mit
der Auflösung des Wirkungsbereiches Schwedt, aufgrund des kreisfreien
Status, wurde der neue Bereich, Vierraden, gebildet, dem Hohenfelde dann
angehörte. Während der schweren Gewitter im Juni 1978 wurde die Wehr zu
einem Scheunenbrand, ausgelöst durch einen Blitzeinschlag, gerufen. Am 19.
Januar 1983 wurde der Wirkungsbereich Vierraden dann, mit den Feuerwehren
der Gemeinden Blumenhagen, Gatow, Hohenfelde, Kunow und Vierraden, neu
gebildet, deren Leiter Kamerad Edgar Kiesling wurde. Die Einsatzfähigkeit
stellte man 1988 zum 60-jährigen Bestehen der FFw Hohenfelde bei einer
Großübung mit den Wehren aus Gatow, Blumenhagen und Vierraden unter
Beweis.
Die
Kommune übernahm die Zuständigkeit der Hohenfelder Wehr, nachdem in der
Wendezeit 1990 diese von der Polizei abgegeben wurde. Durch die Zuordnung
der Gemeinde Hohenfelde zum Amt Gartz erfolgte die Anleitung der Feuerwehr
durch den zuständigen Amtbrandmeister.
Auch
die Wehrleute aus Hohenfelde hatten Mitte der 90er Jahre mit der, durch
die Arbeitslosigkeit verbundenen, Abwanderung in die „Altbundesländer" zu
kämpfen. Durch sehr viel Eigenengament der Kameraden wurde der alte Konsum
1999 als Feuerwache, mit Schulungsraum, Umkleideraum und Geräteraum,
umgestaltet. Die theoretische Ausbildung aber auch die ordnungsgemäße
Unterbringung von Bekleidung und Ausrüstung konnte nun sichergestellt
werden.